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Last update: 26.9.2016

WARPOP Hörspiel: Erstsendung & Download!

Kathrin Krottenthaler

Termine

Hörspiel: Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper

WDR3 Download
22.06. - 31.12.2016

Hörspiel: WARPOP MIXTAKE FAKEBOOK VOLXFUCK PEACE OFF! 'Schland of Confusion

WDR3
Download
22.09. - 31.12.2016

Not my revolution, if...: Die Geschichten der Angie O.

HAU Hebbel am Ufer HAU1, Berlin
24.11. - 26.11.2016

28.11.2016

Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr
14.01.2017

FFT Düsseldorf, Düsseldorf
20.01. - 21.01.2017

brut, Wien
02.02. - 03.02.2017

Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main
18.02. - 19.02.2017

Frascati , Amsterdam
28.02. - 01.03.2017

Theater im Pumpenhaus, Münster
04.03.2017

WARPOP MIXTAKE FAKEBOOK VOLXFUCK PEACE OFF! 'Schland Of Confusion

ROXY Birsfelden, Birsfelden (CH)
15.12. - 16.12.2016

info

Stefan Fischers Hörspiel Review in der SZ:
"Ein Katastrophenmusical über die German Angst, in dem Alexander Karschnia, Nicola Nord und Sascha Sulimma klug assoziierend die aktuelle Paranoia mit den Ängsten der Achtzigerjahre kurzschließen.(...)
"Auf der Bühne steht nicht Udo Lindenberg, sondern Xavier Naidoo, und da vorne redet nicht Petra Kelly, sondern Frauke Petry", heißt es an einer Stelle. Die Weltuntergangsangst der Achtziger führte zur Friedens-, Anti-Atomkraft- und Ökobewegung, die heutige zu Nationalismus und "Fremdenfeindlichkeit". Warum das so ist, wissen Andcompany & Co. nicht. Aber sie beschreiben es präzise."


KREATIVE HEUTE - Audio online

Im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung diskutierten am 23. Juni 2016 Alexandra Manske, Christoph Henning und Alexander Karschnia über Kreative zwischen wirtschaftlichem Zwang und künstlerischem Drang, Abhängigkeiten und Spielräume von Künstlerinnen und Künstlern in der Kultur- und Kreativwirtschaft. In der Mediathek der Rosa-Luxemburg-Stiftung gibt es den Audio-Mitschnitt.


AN DEN GRENZEN DES DARSTELLBAREN

Im Anschluss an die Hörspiel-Sendung der „Schlepperoper“ ("best European Radio Drama" beim Prix Europa 2015) auf WDR3 im Rahmen des IMPULSE THEATER FESTIVALS diskutieren am 22. Juni um 20 Uhr im Festivalzentrum Düsseldorf KünstlerInnen, TheoretikerInnen und SoziologInnen darüber, wie sich Ästhetik und Politik reiben und ergänzen, und welche Verantwortung KünstlerInnen haben. Mit Mit Alexander Karschnia (andcompany&Co.), Oliver Ressler („Occupy, Resist, Produce”), Vassilis Tsianos (Impulse Beirat) und Daniel Wetzel (Rimini Protokoll, via Skype)

Vorabradiointerview mit Alexander Karschnia auf WDR3 / Mosaik vom 11. Juni 2016 hier zum Nachhören.

 


HOW TO DO ART IN THIS WORLD?

Der Theaterdiscounter Berlin veranstaltet vom 8. bis 11. Juni 2016 vier unVerrückte Tage voller Performances mit finnischen und Berliner Künstler_innen, Diskussionen und Workshops: No MAD HOUSE BERLIN.
Am 9. Juni 2016 um 16 Uhr findet ein öffentlicher Think Tank mit den Theater- und Performancekünstler*innen Dirk Cieslak/4. Welt, Martina Grohmann/Theater Rampe, Alexander Karschnia u.a. statt. Moderation: Annika Tudeer


WO SIND DIE KÖNIGSDRAMEN DER GEGENWART?

Anlässlich des Heidelberger Stückemarkts debattieren Barbara Gronau, Wolfgang Engler und Alexander Karschnia auf Einladung von nachtkritik im Interview.


Buchvorstellung POLITICAL THEATRE TODAY

Im BOOKS neben der Volksbühne-am-Rosa-Luxemburg-Platz findet
am 7. März 2016 um 19:30 Uhr eine Gesprächsrunde statt mit Boris Buden, Monika Gintersdorfer, Alexander Karschnia, Florian Malzacher, Christian Römer und Marga Tsomou anlässlich der Buchveröffentlichung
NOT JUST A MIRROR - LOOKING FOR THE POLITICAL THEATRE OF TODAY.


Müllermontag XXX

Im Rahmen des Festivals HEINER MÜLLER! diskutieren
am Sonntag (!) 6. März um 17 Uhr Alexander Karschnia, Hans-Thies Lehmann und Patrick Primavesi im HAU2 das Theater nach Brecht / Müller. Moderation: Iulia Patrut. Eintritt frei!


DiEM 2025 - Aufbruch in eine demokratische Moderne?

Das alte Jahr hat nicht gut geendet, das neue schlecht begonnen: 2016 steht Europa vor einer Zerreißprobe, hieß es gleich zu Jahresbeginn. In dieser Untergangsstimmung erscheint ein Manifest: The European Union will be democratised. Or it will disintegrate! Schon in zehn Jahren ist die Deadline, daher der Name: DiEM25 – Democracy in Europe Movement 2025. Für die Berliner Gazette berichtet Alexander Karschnia von der ersten Versammlung der neuen Bewegung.


BRECHT DEN WELTREKORD!
Alexander Karschnias 10-Jahres-Plan für "Urheber(b)recht – Brecht 2027"
Präsentation im Brecht-Haus am Do., 11.02.2016 um 20h

Ab dem 1. Januar 2027 sind die Werke Bertolt Brechts gemeinfrei. Dann darf jede und jeder damit machen, was sie oder er will. andcompany&Co. machen das bekanntlich schon heute. Seine Gedanken für einen 10- Jahres-Plan bis zur Befreiung Brechts vom Copy Right hat Alexander Karschnia für die Brecht-Tage im Literaturforum des Berliner Brechthauses skizziert und damit auf eine Ausschreibung von nachtkritik reagiert, gemeinsam mit anderen Künstlerinnen und Künstlern Zukunftsvisionen zu Brecht jenseits des Urheberrechts zu formulieren.


Die Friedenstaube singt jetzt woanders

Beitrag zu WARPOP MIXTAKE auf WDR5 Scala:

Was verbindet die Kindheit im kalten Krieg zwischen Waldsterben, Ostermarsch und der allgegenwärtigen Angst vorm Atomkrieg mit Wutbürgern und Abendlandrettern? Das neueste Stück von andcompany&Co. geht auf Spurensuche.
 


REINHÖREN!

Am Dienstag, 8.12. gibt es um 11:10 ein Live-Interview mit andcompany&Co. zur Premiere von WARPOP MIXTAKE FAKEBOOK VOLXFUCK PEACE OFF! 'Schland of Confusion bei Stadt.Land.Flux auf flux fm.


VORSICHT VOLK!

Am 26.9.2015 erschien im Verbrecher Verlag der Essay-Band VORSICHT VOLK! (hrsg.von  Markus Liske und Manja Präkels), in dem die Autor_innen die Ursachen, Hintergründe und Gemeinsamkeiten der neuen Wahnbewegungen in Deutschland erörtern, u.a. mit dem Beitrag  VOLXFUCK PEACEOFF! von Alexander Karschnia.
Am 1.12.2015 findet bei BOOKS an der Volksbühne ein Buchvorstellungshappening mit u.a. Alexander Karschnia und Sascha Sulimma statt.


LISTEN & VOTE NOW!

Vom 11. bis 14. November finden im ZKM Karlsruhe die ARD-Hörspieltage statt. ORPHEUS IN DER OBERWELT: EINE SCHLEPPEROPER geht für den WDR ins Rennen um das beste deutschsprachige Hörspiel des Jahres. Jetzt anhören & abstimmen!


"SCHLEPPEROPER" WINS PRIX EUROPA AWARD!

Das WDR 3 Hörspiel "Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper" wurde als bestes europäisches Radio-Drama des Jahres geehrt.

"Das aufwendig produzierte Hörspiel schafft es, ein politisch hochaktuelles und -brisantes Thema auf höchstem künstlerischen Niveau umzusetzen, ohne dabei Selbstironie und Sprachwitz zu vernachlässigen", so die Jury-Begründung.

Der Prix Europa ist einer der begehrtesten europäischen Medienpreise, der in 13 Kategorien (TV, Radio, Online) jährlich von 30 europäischen Institutionen vergeben wird. Insgesamt wurden zwölf Auszeichnungen in Form bronzener Stiere verliehen, die von der Jury unter 212 Produktionen ausgewählt wurden.  Die mit je 6000 Euro dotierten Preise wurden am 23.10.2015 bei einer Gala im Berliner Haus des Rundfunks verliehen. In diesem Jahr hatten sich insgesamt 664 Produktionen aus 36 Ländern beworben.


REALLY USEFUL THEATRE

Muss Theater gesellschaftlich nützlich sein? Vom 19. - 21. November 2015 wird die Debatte in den Sophiensaelen auf die Bühne gebracht. Mit Alexander Karschnia, Knoblich/Quast, Bojana Kunst, Milo Rau, Juliane Rebentisch u.a.


Förderung aus dem DOPPELPASS-Fonds der Kulturstiftung des Bundes:

Gemeinsam mit dem Jungen Schauspiel Düsseldorf gründet andcompany&Co. über die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 eine neue Bürgerbühne in Düsseldorf,  ein Staatstheater für Staatenlose – für Nicht-Bürger, Geflüchtete, Asylsuchende und Undokumentierte. Indem die Erfahrungen heutiger Geflüchteter mit der Geschichte des antifaschistischen deutschen Exils kurzgeschlossen werden, soll der Begriff von Bürgerlichkeit und Bürgertum in Frage gestellt und neu definiert werden.


HÖRSPIEL DES MONATS!
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat ORPHEUS IN DER OBERWELT: EINE SCHLEPPEROPER zum Hörspiel des Monats April 2015 gewählt. Die Begründung der Jury und das Hörspiel zum Download gibt es beim WDR


BRECHT-TAGE 2015
Gespräch mit Prof. Barbara Gronau, Hans-Christian von Herrmann, Alexander Karschnia und Eva Meyer-Keller über Brechts Vision eines Theaters des wissenschaftlichen Zeitalters am Di., 10. Februar 2015 im Literaturforum im Brecht-Haus


PERFORMERISM - Kreativität im Spätkapitalismus
Ein Symposium im Forum Freies Theater, Düsseldorf. Am Sa. 31.1. und So., 1.2. diskutiert das FFT mit Künstlern und weiteren Arbeitern über Prekarität, Solidarität und das Theater als möglichen Ort, anders zu arbeiten. Programm und Anmeldung hier


watch the med
andcompany&Co. unterstützt die Initiative watch the med, die ein Notruf-Telefon für Geflüchtete in Seenot eingerichtet hat.


Solidarität mit dem Ringlokschuppen Ruhr!
Der Ringlokschuppen ist wegen akuter finanzieller Probleme von der Schließung bedroht. Das wäre ein schrecklicher Verlust, nicht nur für die Freie Szene in Deutschland, sondern in ganz Europa! Eine Petition ist online.


Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt!
andcompany&Co. unterstützt die Solidaritätskampagne für Rojava (Nordsyrien): Halt stand, freies Kobane!


Einführung + Publikumsgespräch:
Im Rahmen der Vorstellungen ORPHEUS IN DER OBERWELT vom 10. bis 13.10.2014 im HAU Hebbel am Ufer (HAU2) finden folgende Gespräche statt:
Am Sa., 11.10. Einführung mit Florian Schneider um 19 Uhr
Am So. 12.10. Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung (Beginn 17 Uhr) mit Alexander Karschnia, Florian Schneider and Vassilis Tsianos

17.09.2014 Please sign!

Online-Petition von amnesty international zum besseren Schutz von Flüchtlingen SOS EUROPA

05.05.2014 BRENNEN OHNE KOHLE

Neue Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Beitrag von Alexander Karschnia. Download als pdf hier.

30.04.2014 Festival Theaterformen 2014

Das Programm des Festivals Theaterformen wurde vorgestellt. andco's lecture-concert 'sounds like war: Kriegserklärung' läuft vom 19. bis 21. Juni im Staatstheater U22.

07.03.2014 OFFENER BRIEF:

Der Menschenfeind im Brecht-Theater - Gegen Sarrazin im Berliner Ensemble. Hier geht es zur gezeichneten Petition und hier zur Debatte über die Veranstaltung und die Presseschau auf nachtkritik.de
 

26.01.2014 DER FLUCH DER MINERVA: Die Schlaflosigkeit der Vernunft gebiert Ungeheuer

Neues lecture-concert von andcompany&Co. in der Volksbühne im Rahmen der Konferenz 'Einbruch der Dunkelheit' - Theorie und Praxis der Selbstermächtigung in Zeiten digitaler Kontrolle
Sonntag, 26. Januar 2014 um 14:15 Uhr im 3. Stock

Jetzt als DENKZEICHEN erschienen!
 

23.10.2013 BRANCHENTREFF FREIE SZENE

Vom 25. bis 27. Oktober 2013 fand im DOCK 11 EDEN***** der erste Branchentreff der freien darstellenden Künste 2013 des Performing Arts Programms Berlin statt. Am Freitag, den 25.Oktober 2013 um 17 Uhr hielt Alexander Karschnia den Eröffnungsvortrag "Für ein freies und d. h. freies freies Theater!". Nachzulesen hier.

Teil I der Debatte unter dem Titel "Freies (d.h. freies) Theater!" erschien im Rahmen der Impulse Theater Biennale.

03.09.2013

KEINE FRAGE DER HAUT - Vorabdruck von Simone Dede Ayivis Text zur aktuellen Blackfacing- und Kinderbuchdebatte

11.08.2013 WAS TUN MIT DEM AUFSTAND?

Das Magazine Chto Delat? hat in seiner aktuellen Ausgabe ("the sublime is now!") Auszüge aus "Der (kommende) Aufstand nach Friedrich Schiller" mit Kommentaren von Alex Karschnia zum Thema veröffentlicht

25.06.2013

DEMOKRATIE - ABER WELCHE?
SCHILLER UND DAS KOLLEKTIV

SWR2 Forum bei den 17. Internationalen Schillertagen

An die Revolution, die französische, hat er am Ende nicht geglaubt: In Don Karlos hat Schiller eine Welt entworfen, in der jedes System der Macht von einem noch größeren, mächtigeren System beherrscht wird. Soll man also den Aufstand besser nur proben – theatralisch, literarisch, philosophisch? Und was wird dabei aus dem Kollektiv, etwa den Räubern, und seinen Werten wie Solidarität?

KONZEPT Dietrich Brants, Ursula Nusser | ORGANISATION Dr. Angela Wendt
Eine Koproduktion von Nationaltheater Mannheim und SWR2

ES DISKUTIEREN Alexander Karschnia (Theaterwissenschaftler und -macher) | Kathrin Röggla (Schriftstellerin) | Prof. Dr. Rüdiger Safranski (Philosoph)
MODERATION Dietrich Brants

Audio-Datei als Download beim SWR unter:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/schillertage-schiller-und-das-kollektiv/-/id=1622/nid=1622/did=11327638/1y6i2cj/index.html

12.03.2013 Phantasma und Politik #1: Mitschnitt ist online

Gespräche über den (kommenden) Aufstand nach Schiller mit Helmut Draxler, Hans-Thies Lehmann, Geert Lovink und Alexander Karschnia
http://www.hebbel-am-ufer.de/mediathek/audio/phantasma-und-politik2/

EINGELADEN!

"Der (kommende) Aufstand nach Friedrich Schiller" ist zum virtuellen nachtkritik-Theatertreffen 2013 eingeladen!

28.01.2013 DRUCKFRISCH!

Das von Alexander Karschnia und Michael Wehren herausgegebene Buch KOMMANDO JOHANN FATZER (mit Texten zu "FatzerBraz" und "Fatzer für Kinder" von andcompany&Co. und tropikalischen Bildern von Jan Brokof) ist soeben im Neofelis-Verlag erschienen!

26.11.2012 Brecht zum aktuellen Aktivismus

Alex Karschnia schreibt mit Blick durch die Brecht-Brille über den aktuellen Aktivismus: V for what?

Anarchie der Zukunft

Neuer Text von Alexander Karschnia über den "kommenden Aufstand", die occupy-Bewegung und die "arabellion" in der Berliner Gazette

5 Sterne für den (kommenden) Aufstand: Simon van den Berg bei Theaterkrant.nl

"Schiller, Occupy en bordkarton in ideaal vechthuwelijk"

Fazit

Michael Laages über der (kommende) Aufstand nach Friedrich Schiller bei deutschlandradio Kultur

27.02.2012 Brief aus New York von Noah Fischer (Occupy Museums) an das Team vom (kommenden) Aufstand - Botschaft an die Niederlande

 

I guess it's possible that you guys first discovered capitalism in a golden tulip, but we Americans really developed it. Our industries invented products that everyone didn’t know they needed; a booming consumer culture built into Europe’s foundations after the war. But this still wasn’t enough. Our bankers began making money from money itself: packaging debt and betting against these deals. And when this wasn’t enough, we went to war with ancient civilizations, destroying them just to rebuild them into shopping malls for huge profits, but that was also still not enough. So finally, our wealthiest elites began to actually eat the American public. In the US we are experiencing a viral attack on everything that should be commonly owned, or not owned at all: our security, care in old age, education, natural resources, democratic government, our very culture. As we lose these things, our society is becoming un-glued, we are turning against each other like wolves. Unfortunately, we have exported this virus back to you, where it first originated. Here in New York, my Dutch friends, we may be living in your future. I’m writing to tell you that things have gotten really ugly on this side of the Atlantic, and we need your help before its too late.

Despite a perception by New Yorkers that we are at the center of the cultural universe, times have been tough for artists here. The glamorous art markets have not saved us, in fact they have enslaved us by our desires, making us so “hungry” that we’re willing to bite each others faces off for opportunities to enter this market which in reality only has a few winners and lots of losers. We had forgotten that as culture workers, we have a constant responsibility to stay vigilant against those who want to position us as jesters in their royal courts. We had fallen asleep. We dreamt that “political art” meant an expression of our favorite politics for a stage, or on a canvas, to be bought and sold and speculated on by the winners of capitalism. Waking up, we realize that there is no such genre as political art. In our times, only the economic structures around things are political. By letting the commonwealth of our culture morph into a big pyramid shaped market, by participating in this market, we were actually supporting a nasty position while we slept.

On September 17th, we finally woke up, came together, and opened up a space for protest and dialog in Zucotti Park. At Occupy Wall Street, we shared democratic tools developed in Egypt, Spain, Greece, and Brazil that would aid in this new culture. Our aim was to re-discover a culture of the commons and it caught on all over the place. Now we are involved in a global movement.

As it turned out, many of us occupiers are also artists. And now we have expanded the zone of protest into the cultural realm. We have begun occupying museums because economic injustice is as pronounced in the culture sphere as it is in the housing market. Museums claim to serve the public. They contain the symbols and narratives and treasures that we are all taught to believe in. But they have been co-opted by the 1% who sit on their boards influencing culture on one hand while also sitting on the auction house boards and speculating for personal gain on the other. In this way, power in the arts is concentrated and corrupt and this deeply disempowers most artists. So we held general assemblies at the gate of the Museum of Modern Art and Lincoln Center. Soon we were joined by large crowds. We aim to re-direct art away from the luxury markets and toward the common struggle and vision of the 99%.

I hear troubling rumors across the Atlantic. There are accusations in Holland that artists are sucking up public wealth like subsidized babies. This kind of rhetoric is a red flag for US artists. We know that in reality the wealthiest receive structural corporate welfare and keep their expanding riches offshore and immune from politics. To deflect criticism, they make artists into punching bags, that’s what happened years ago in our “culture wars” of the early 1990’s. I fear that the artists of Europe—especially our friends the Dutch, who have so long enjoyed support from the state that we New Yorkers could only dream of, will lose their autonomy from these hungry markets. The virus that wants to eat away the bonds that holds our society together is now infecting you. If you lose this battle, it will be a major setback for all of us.

But this nightmare need not become our reality. Let’s wake up and fight together!

Let’s not separate our art from this struggle, but use our creativity in the service of it.

noahfischer.org

14.09.2011 Alarm!

Neuer Artikel von Alexander Karschnia zu den Kürzungen in den Niederlanden und den Theaterbesetzungen in Italien:

berlinergazette.de/theater-niederlande-italien-kulturkonterrevolution/

Die rechtsliberale niederländische Regierung plant katastrophale Kürzungen in der Kunst- und Kulturförderung, welche die bestehende Infrastruktur zerstören würde. Es geht dabei nicht nur um Streichungen, sondern es handelt sich um eine veritable Kulturkonterrevolution.

Hier gehts zur Internationalen Petition

In der Bildenden Kunst spricht man dabei schon von einem "neuen Bildersturm". Es geht jedoch nicht nur um die Niederlande! Die akute Gefahr für uns alle besteht darin, dass die Niederlande wieder mal nur die Vorreiter einer gesellschaftlichen Entwicklung sein könnten, die uns auch hierzulande droht. Das ehemals liberalste Land Europas entwickelt sich gerade zum restriktivsten - wie auch in der Einwanderungspolitik. Vor einigen Jahren wurde der Begriff "Hollandtest" eingeführt für die Zumutungen eines penetranten Fragekatalogs, dem sich Einbürgerungswillige unterziehen müssen, der daraufhin auch in Deutschland und anderen EU-Ländern zur Anwendung kam. Für den Rechtsextremisten Geert Wilders sind Kunst & Kultur sowieso nur "linke Hobbies".

Für die freie Szene hierzulande ist die Absicht der niederländischen Regierung, ab 2013 keine unabhängigen Produktionshäuser mehr zu finanzieren, sondern nur noch acht "Stadttheater" ein erschütternder rollback, ein Versuch, die Zeit zurückzudrehen: Hatten die Holländer doch vor 40 Jahren die Kulturförderung radikal umstrukturiert und die Zuwendungen an die großen Institutionen verringert zugunsten der direkten Förderungen von Künstlern, insbesondere von Theatergruppen. Dadurch ist eine einmalige Kulturlandschaft entstanden, eine Blüte neuer Ästhetiken und Theaterformen, die Hans-Thies Lehmann "das Wunder des holländischen Theaters" genannt hat. Diese Reform hat Holland zum Modell für freie, unabhängig produzierende Theaterleute gemacht und das nicht nur in Westeuropa. Dieses Modell soll nicht etwa reformiert, sondern komplett abgeschafft werden. Das ist nicht hinnehmbar und schreit nach einer Antwort von uns allen. Das Frascati Theater in Amsterdam benutzt seit ein paar Tagen als neues Logo eine schwarze Fahne mit einem weißen Kreuz - auch wir haben 2004 die schwarze Fahne über dem TAT (Theater am Turm) gehisst: Auf, ihr freien Kulturproduzenten & -aktivisten, hisst die schwarze Fahne,
hoist your colours high!

Nächste Demonstration ist am 19.9. in Le Hague: www.marsderbeschaving.nl

Für Aktionspläne von andcompany&Co. klick auf EN in der rechten oberen Ecke und lies weiter an derselben Stelle:

Am 19.9. haben sich in Rotterdam die Neo-Geuzen zusammengerottet:

Die Geuzen sind zurück: vor 444 Jahren haben die niederländischen Adligen bei der spanischen Statthalterin vorgesprochen, um die Verfolgung Andersgläubiger durch die Inquisition zu mildern und ihre Rechte zu verteidigen. Margaretha von Parma bekam es mit der Angst zu tun, daraufhin flüsterte ihr ein Höfling zu: “N’ayez pas peur, Madame, ce ne sont que des gueux.” (Haben Sie keine Angst, Madame, das sind nur Bettler!) Bettler - Geuzen - nannten sich daraufhin die holländischen Bürger und trugen Bettlertracht. Nun haben sich Künstlerinnen und Künstler, die von der Regierung als Bettler beschimpft werden, zusammen gerottet, um als Neo-Geuzen den Opstand zu proben - auf facebook als neo-geuzen und auf dem Malieveld, der Demo-Wiese in Le Hague.

http://vimeo.com/29271396

Ironie der Geschichte: Hier stand einmal ein Wald, der Wald wurde während des historischen Opstands gegen die Spanier gerodet, seitdem war es ein Versammlungsort (u.a. Exerzierplatz für die Bürgermilizen), Gemeinschaftsgrund, nun hat die gegenwärtige Regierung versucht, ihn als Immobilie zu veräußern...

STIMMUNG!

Alex Karschnia über WUNDERKINDER in der Theaterzeitung des Deutschen Theater Göttingen: www.andco.de/index.php

Handeln! Handeln! Handeln!

Neue Kritiken zu Pandämonium Germanicum und West in Peace auf schoenschrift.org

LENZ IM LOOP

Das neuste Stück von andcompany&Co. sorgt für fesche Unterhaltung in Form von hitzigen Diskussionen auf nachtkritik.de.

1776: das Ende des 'freien Theaters' in Teutschland

http://alextext.wordpress.com/2011/01/13/1776-das-ende-des-freien-theaters-in-teutschland/

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Blog von Alexander Karschnia online!

alextext.wordpress.com

Temponauten mit Geschichte

Porträt von Anja Quickert in Theaterheute