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Last update: 6.7.2016

sounds like war: Kriegserklärung

Kathrin Krottenthaler

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AN DEN GRENZEN DES DARSTELLBAREN

Im Anschluss an die Hörspiel-Sendung der „Schlepperoper“ ("best European Radio Drama" beim Prix Europa 2015) auf WDR3 im Rahmen des IMPULSE THEATER FESTIVALS diskutieren am 22. Juni um 20 Uhr im Festivalzentrum Düsseldorf KünstlerInnen, TheoretikerInnen und SoziologInnen darüber, wie sich Ästhetik und Politik reiben und ergänzen, und welche Verantwortung KünstlerInnen haben. Mit Mit Alexander Karschnia (andcompany&Co.), Oliver Ressler („Occupy, Resist, Produce”), Vassilis Tsianos (Impulse Beirat) und Daniel Wetzel (Rimini Protokoll, via Skype)

Vorabradiointerview mit Alexander Karschnia auf WDR3 / Mosaik vom 11. Juni 2016 hier zum Nachhören.

 


KREATIVE HEUTE - Diskussion am 23. Juni 2016

Im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung diskutieren um 19 Uhr Alexandra Manske, Christoph Henning und Alexander Karschnia über Kreative zwischen wirtschaftlichem Zwang und künstlerischem Drang, Abhängigkeiten und Spielräume von Künstlerinnen und Künstlern in der Kultur- und Kreativwirtschaft.


HOW TO DO ART IN THIS WORLD?

Der Theaterdiscounter Berlin veranstaltet vom 8. bis 11. Juni 2016 vier unVerrückte Tage voller Performances mit finnischen und Berliner Künstler_innen, Diskussionen und Workshops: No MAD HOUSE BERLIN.
Am 9. Juni 2016 um 16 Uhr findet ein öffentlicher Think Tank mit den Theater- und Performancekünstler*innen Dirk Cieslak/4. Welt, Martina Grohmann/Theater Rampe, Alexander Karschnia u.a. statt. Moderation: Annika Tudeer


WO SIND DIE KÖNIGSDRAMEN DER GEGENWART?

Anlässlich des Heidelberger Stückemarkts debattieren Barbara Gronau, Wolfgang Engler und Alexander Karschnia auf Einladung von nachtkritik im Interview.


Buchvorstellung POLITICAL THEATRE TODAY

Im BOOKS neben der Volksbühne-am-Rosa-Luxemburg-Platz findet
am 7. März 2016 um 19:30 Uhr eine Gesprächsrunde statt mit Boris Buden, Monika Gintersdorfer, Alexander Karschnia, Florian Malzacher, Christian Römer und Marga Tsomou anlässlich der Buchveröffentlichung
NOT JUST A MIRROR - LOOKING FOR THE POLITICAL THEATRE OF TODAY.


Müllermontag XXX

Im Rahmen des Festivals HEINER MÜLLER! diskutieren
am Sonntag (!) 6. März um 17 Uhr Alexander Karschnia, Hans-Thies Lehmann und Patrick Primavesi im HAU2 das Theater nach Brecht / Müller. Moderation: Iulia Patrut. Eintritt frei!


DiEM 2025 - Aufbruch in eine demokratische Moderne?

Das alte Jahr hat nicht gut geendet, das neue schlecht begonnen: 2016 steht Europa vor einer Zerreißprobe, hieß es gleich zu Jahresbeginn. In dieser Untergangsstimmung erscheint ein Manifest: The European Union will be democratised. Or it will disintegrate! Schon in zehn Jahren ist die Deadline, daher der Name: DiEM25 – Democracy in Europe Movement 2025. Für die Berliner Gazette berichtet Alexander Karschnia von der ersten Versammlung der neuen Bewegung.


BRECHT DEN WELTREKORD!
Alexander Karschnias 10-Jahres-Plan für "Urheber(b)recht – Brecht 2027"
Präsentation im Brecht-Haus am Do., 11.02.2016 um 20h

Ab dem 1. Januar 2027 sind die Werke Bertolt Brechts gemeinfrei. Dann darf jede und jeder damit machen, was sie oder er will. andcompany&Co. machen das bekanntlich schon heute. Seine Gedanken für einen 10- Jahres-Plan bis zur Befreiung Brechts vom Copy Right hat Alexander Karschnia für die Brecht-Tage im Literaturforum des Berliner Brechthauses skizziert und damit auf eine Ausschreibung von nachtkritik reagiert, gemeinsam mit anderen Künstlerinnen und Künstlern Zukunftsvisionen zu Brecht jenseits des Urheberrechts zu formulieren.


Die Friedenstaube singt jetzt woanders

Beitrag zu WARPOP MIXTAKE auf WDR5 Scala:

Was verbindet die Kindheit im kalten Krieg zwischen Waldsterben, Ostermarsch und der allgegenwärtigen Angst vorm Atomkrieg mit Wutbürgern und Abendlandrettern? Das neueste Stück von andcompany&Co. geht auf Spurensuche.
 


REINHÖREN!

Am Dienstag, 8.12. gibt es um 11:10 ein Live-Interview mit andcompany&Co. zur Premiere von WARPOP MIXTAKE FAKEBOOK VOLXFUCK PEACE OFF! 'Schland of Confusion bei Stadt.Land.Flux auf flux fm.


VORSICHT VOLK!

Am 26.9.2015 erschien im Verbrecher Verlag der Essay-Band VORSICHT VOLK! (hrsg.von  Markus Liske und Manja Präkels), in dem die Autor_innen die Ursachen, Hintergründe und Gemeinsamkeiten der neuen Wahnbewegungen in Deutschland erörtern, u.a. mit dem Beitrag  VOLXFUCK PEACEOFF! von Alexander Karschnia.
Am 1.12.2015 findet bei BOOKS an der Volksbühne ein Buchvorstellungshappening mit u.a. Alexander Karschnia und Sascha Sulimma statt.


LISTEN & VOTE NOW!

Vom 11. bis 14. November finden im ZKM Karlsruhe die ARD-Hörspieltage statt. ORPHEUS IN DER OBERWELT: EINE SCHLEPPEROPER geht für den WDR ins Rennen um das beste deutschsprachige Hörspiel des Jahres. Jetzt anhören & abstimmen!


"SCHLEPPEROPER" WINS PRIX EUROPA AWARD!

Das WDR 3 Hörspiel "Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper" wurde als bestes europäisches Radio-Drama des Jahres geehrt.

"Das aufwendig produzierte Hörspiel schafft es, ein politisch hochaktuelles und -brisantes Thema auf höchstem künstlerischen Niveau umzusetzen, ohne dabei Selbstironie und Sprachwitz zu vernachlässigen", so die Jury-Begründung.

Der Prix Europa ist einer der begehrtesten europäischen Medienpreise, der in 13 Kategorien (TV, Radio, Online) jährlich von 30 europäischen Institutionen vergeben wird. Insgesamt wurden zwölf Auszeichnungen in Form bronzener Stiere verliehen, die von der Jury unter 212 Produktionen ausgewählt wurden.  Die mit je 6000 Euro dotierten Preise wurden am 23.10.2015 bei einer Gala im Berliner Haus des Rundfunks verliehen. In diesem Jahr hatten sich insgesamt 664 Produktionen aus 36 Ländern beworben.


REALLY USEFUL THEATRE

Muss Theater gesellschaftlich nützlich sein? Vom 19. - 21. November 2015 wird die Debatte in den Sophiensaelen auf die Bühne gebracht. Mit Alexander Karschnia, Knoblich/Quast, Bojana Kunst, Milo Rau, Juliane Rebentisch u.a.


Förderung aus dem DOPPELPASS-Fonds der Kulturstiftung des Bundes:

Gemeinsam mit dem Jungen Schauspiel Düsseldorf gründet andcompany&Co. über die Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 eine neue Bürgerbühne in Düsseldorf,  ein Staatstheater für Staatenlose – für Nicht-Bürger, Geflüchtete, Asylsuchende und Undokumentierte. Indem die Erfahrungen heutiger Geflüchteter mit der Geschichte des antifaschistischen deutschen Exils kurzgeschlossen werden, soll der Begriff von Bürgerlichkeit und Bürgertum in Frage gestellt und neu definiert werden.


HÖRSPIEL DES MONATS!
Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste hat ORPHEUS IN DER OBERWELT: EINE SCHLEPPEROPER zum Hörspiel des Monats April 2015 gewählt. Die Begründung der Jury und das Hörspiel zum Download gibt es beim WDR


BRECHT-TAGE 2015
Gespräch mit Prof. Barbara Gronau, Hans-Christian von Herrmann, Alexander Karschnia und Eva Meyer-Keller über Brechts Vision eines Theaters des wissenschaftlichen Zeitalters am Di., 10. Februar 2015 im Literaturforum im Brecht-Haus


PERFORMERISM - Kreativität im Spätkapitalismus
Ein Symposium im Forum Freies Theater, Düsseldorf. Am Sa. 31.1. und So., 1.2. diskutiert das FFT mit Künstlern und weiteren Arbeitern über Prekarität, Solidarität und das Theater als möglichen Ort, anders zu arbeiten. Programm und Anmeldung hier


watch the med
andcompany&Co. support the initiative watch the med - an alarm phone for boatpeople in distress at sea.


Solidarität mit dem Ringlokschuppen Ruhr!
Der Ringlokschuppen ist wegen akuter finanzieller Probleme von der Schließung bedroht. Das wäre ein schrecklicher Verlust, nicht nur für die Freie Szene in Deutschland, sondern in ganz Europa! Eine Petition ist online.


Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt!
andcompany&Co. unterstützt die Solidaritätskampagne für Rojava (Nordsyrien): Halt stand, freies Kobane!


Introduction + audience talk:
Along the performances of ORPHEUS IN THE LAND OF THE LIVING from October 10th to 13th at HAU Hebbel am Ufer (HAU2) there will be the following talks:
On Sat, 11th of Oct: Introduction by Florian Schneider at 7pm
On Sun, 12th of Oct audience talk after the performance which starts at 5pm with Alexander Karschnia, Florian Schneider and Vassilis Tsianos

09/17/2014 Please sign!

Online-Petition von amnesty international zum besseren Schutz von Flüchtlingen SOS EUROPA

05/05/2014 BRENNEN OHNE KOHLE

Neue Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Beitrag von Alexander Karschnia. Download als pdf hier.

04/30/2014 Festival Theaterformen 2014

The festival programme of Theaterformen Braunschweig was presented. andco's lecture-concert will be shown from June 19th to 21st at Staatstheater U22.

03/07/2014 OFFENER BRIEF:

Der Menschenfeind im Brecht-Theater - Gegen Sarrazin im Berliner Ensemble. Hier geht es zur gezeichneten Petition und hier zur Debatte über die Veranstaltung und die Presseschau auf nachtkritik.de
 

01/26/2014 MINERVA'S CURSE

New lecture-concert by andcompany&Co. at Volksbühne Berlin as part of the international conference 'as darness falls' on theory & practice of self-empowerment in  the age of digital control
on Sunday, 26th Jan. 2014 at 2:15pm 3. Stock/Volksbühne

10/23/2013 BRANCHENTREFF FREIE SZENE

Vom 25. bis 27. Oktober 2013 fand im DOCK 11 EDEN***** der erste Branchentreff der freien darstellenden Künste 2013 des Performing Arts Programms Berlin statt. Am Freitag, den 25.Oktober 2013 um 17 Uhr hielt Alexander Karschnia den Eröffnungsvortrag "Für ein freies und d. h. freies freies Theater!". Nachzulesen hier.

Teil I der Debatte unter dem Titel "Freies (d.h. freies) Theater!" erschien im Rahmen der Impulse Theater Biennale.

09/03/2013

KEINE FRAGE DER HAUT - Vorabdruck von Simone Dede Ayivis Text zur aktuellen Blackfacing- und Kinderbuchdebatte

08/11/2013 WHAT'S TO BE DONE WITH THE INSURRECTION?

The ;Magazine Chto Delat? published in his recent issue ("the sublime is now!") excerpts from "The (coming) insurrection following Friedrich Schiller" with comments by Alex Karschnia

06/25/2013

DEMOKRATIE - ABER WELCHE?
SCHILLER UND DAS KOLLEKTIV

SWR2 Forum bei den 17. Internationalen Schillertagen

An die Revolution, die französische, hat er am Ende nicht geglaubt: In Don Karlos hat Schiller eine Welt entworfen, in der jedes System der Macht von einem noch größeren, mächtigeren System beherrscht wird. Soll man also den Aufstand besser nur proben – theatralisch, literarisch, philosophisch? Und was wird dabei aus dem Kollektiv, etwa den Räubern, und seinen Werten wie Solidarität?

KONZEPT Dietrich Brants, Ursula Nusser | ORGANISATION Dr. Angela Wendt
Eine Koproduktion von Nationaltheater Mannheim und SWR2

ES DISKUTIEREN Alexander Karschnia (Theaterwissenschaftler und -macher) | Kathrin Röggla (Schriftstellerin) | Prof. Dr. Rüdiger Safranski (Philosoph)
MODERATION Dietrich Brants

Audio-Datei als Download beim SWR unter:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/schillertage-schiller-und-das-kollektiv/-/id=1622/nid=1622/did=11327638/1y6i2cj/index.html

03/12/2013 Phantasma und Politik #1: Mitschnitt ist online

Gespräche über den (kommenden) Aufstand nach Schiller mit Helmut Draxler, Hans-Thies Lehmann, Geert Lovink und Alexander Karschnia
http://www.hebbel-am-ufer.de/mediathek/audio/phantasma-und-politik2/

INVITED!

"The (coming) insurrection following Friedrich Schiler" is invited to the virtual nachtkritik theatre-meeting 2013!

01/28/2013 OUT NOW!

The book KOMMANDO JOHANN FATZER edited by Alexander Karschnia and Michael Wehren (with texts on "FatzerBraz" and "Fatzer for Kids" by andcompany&Co. and tropical pictures by Jan Brokof) has just been published: Neofelis-Verlag

11/26/2012 Brecht on contemporary activism

Alex Karschnia writes about contemporary activism with a look through Brechtian lenses: V for what?

Anarchie der Zukunft

Neuer Text von Alexander Karschnia über den "kommenden Aufstand", die occupy-Bewegung und die "arabellion" in der Berliner Gazette

5 Sterne für den (kommenden) Aufstand: Simon van den Berg bei Theaterkrant.nl

"Schiller, Occupy en bordkarton in ideaal vechthuwelijk"

Fazit

Michael Laages über der (kommende) Aufstand nach Friedrich Schiller bei deutschlandradio Kultur

02/27/2012 letter from New York from Noah Fischer (Occupy Museums) to the team of the (coming) insurrections - a message to the Netherlands

 

I guess it's possible that you guys first discovered capitalism in a golden tulip, but we Americans really developed it. Our industries invented products that everyone didn’t know they needed; a booming consumer culture built into Europe’s foundations after the war. But this still wasn’t enough. Our bankers began making money from money itself: packaging debt and betting against these deals. And when this wasn’t enough, we went to war with ancient civilizations, destroying them just to rebuild them into shopping malls for huge profits, but that was also still not enough. So finally, our wealthiest elites began to actually eat the American public. In the US we are experiencing a viral attack on everything that should be commonly owned, or not owned at all: our security, care in old age, education, natural resources, democratic government, our very culture. As we lose these things, our society is becoming un-glued, we are turning against each other like wolves. Unfortunately, we have exported this virus back to you, where it first originated. Here in New York, my Dutch friends, we may be living in your future. I’m writing to tell you that things have gotten really ugly on this side of the Atlantic, and we need your help before its too late.

Despite a perception by New Yorkers that we are at the center of the cultural universe, times have been tough for artists here. The glamorous art markets have not saved us, in fact they have enslaved us by our desires, making us so “hungry” that we’re willing to bite each others faces off for opportunities to enter this market which in reality only has a few winners and lots of losers. We had forgotten that as culture workers, we have a constant responsibility to stay vigilant against those who want to position us as jesters in their royal courts. We had fallen asleep. We dreamt that “political art” meant an expression of our favorite politics for a stage, or on a canvas, to be bought and sold and speculated on by the winners of capitalism. Waking up, we realize that there is no such genre as political art. In our times, only the economic structures around things are political. By letting the commonwealth of our culture morph into a big pyramid shaped market, by participating in this market, we were actually supporting a nasty position while we slept.

On September 17th, we finally woke up, came together, and opened up a space for protest and dialog in Zucotti Park. At Occupy Wall Street, we shared democratic tools developed in Egypt, Spain, Greece, and Brazil that would aid in this new culture. Our aim was to re-discover a culture of the commons and it caught on all over the place. Now we are involved in a global movement.

As it turned out, many of us occupiers are also artists. And now we have expanded the zone of protest into the cultural realm. We have begun occupying museums because economic injustice is as pronounced in the culture sphere as it is in the housing market. Museums claim to serve the public. They contain the symbols and narratives and treasures that we are all taught to believe in. But they have been co-opted by the 1% who sit on their boards influencing culture on one hand while also sitting on the auction house boards and speculating for personal gain on the other. In this way, power in the arts is concentrated and corrupt and this deeply disempowers most artists. So we held general assemblies at the gate of the Museum of Modern Art and Lincoln Center. Soon we were joined by large crowds. We aim to re-direct art away from the luxury markets and toward the common struggle and vision of the 99%.

I hear troubling rumors across the Atlantic. There are accusations in Holland that artists are sucking up public wealth like subsidized babies. This kind of rhetoric is a red flag for US artists. We know that in reality the wealthiest receive structural corporate welfare and keep their expanding riches offshore and immune from politics. To deflect criticism, they make artists into punching bags, that’s what happened years ago in our “culture wars” of the early 1990’s. I fear that the artists of Europe—especially our friends the Dutch, who have so long enjoyed support from the state that we New Yorkers could only dream of, will lose their autonomy from these hungry markets. The virus that wants to eat away the bonds that holds our society together is now infecting you. If you lose this battle, it will be a major setback for all of us.

But this nightmare need not become our reality. Let’s wake up and fight together!

Let’s not separate our art from this struggle, but use our creativity in the service of it.

noahfischer.org

09/14/2011 Alert!

Article by Alexander Karschnia about the major budget cuts in the arts in the Netherlands:

CULTURAL COUNTERREVOLUTION ON THE MARCH

This is not only an issue of reducing material means for critical, independent and experimental art forms, this is a veritable cultural counterrevolution:

to sign an international petition, klick here!


And this is not only about the Netherlands! The danger is that the Netherlands are, once again, only ahead of its time. The most liberal country in Europe is turning into the most restrictive country - just as we have seen on the issue of migration. Just a few years ago the term "Hollandtest" was coined when the Netherlands used intimidating questionnaires for immigrants that were then also applied in Germany and elsewhere. For the right-extremist Geert Wilders who tolerates the current Dutch government, the arts are nothing but "left-wing hobbies"!

For free, independent theatre-makers the plan of the current government to stop funding the smaller production-houses in 2013 and only give money to eight state-theatres is a major backlash, an attempt to turn back time: Fourty years ago the Netherlands made major structural reforms that created a new perspective. The funding of big theatre-institutions was reduced in order to to distribute money directly to artists. This lead to an amazing cultural flowering, especially of independent theatre-artists and groups, the emergence of a new aesthetics, an unparalled innovation of new theatre-forms: the rise of what Hans-Thies Lehmann once called "the miracle of Dutch theatre". This development, which made the Netherlands a model for independent theatre-makers all around the world, is now becoming extinct. This is unacceptable and has to be responded to all over Europe and beyond. The Frascati has already hissed a black flagg - just as we did in 2004 when the TAT (Theater am Turm) in Frankfurt/M. was closed: Yo ho, artists & cultural activists, hoist your colors high!

Next demonstration is on the 19th of Septembre in Le Hague: www.marsderbeschaving.nl

On the 19th of Septembre in Rotterdam the geuzen returned to life to rehearse the rebellion: de opstand. And founded a facebook group: neo-geuzen.

Notes from the underground:

For four days a group of people were sitting in the rehearsal rooms of Frascati WG in Amsterdam for AN ACADEMY called We live here! The former Gasthuis used to be hospital that was turned into theatre after it had been squatted. Today the situation is different: theatres, some as old as Teatro Valle in Rome (1726) are being squatted in order to prevent them to be turned into a bingo hall. Time to take a look back in anger:

400 years of iconoclasm: from de opstand of the Low Lands to the cultural revolution in China (1566-1966). The two tomatoes that become Aktie Tomaat were thrown in a spirit of cultural revolution, their effect was a major reform in cultural policy. The whole system of funding was restructured and enabled a whole range of groups to start working on a professional level. „Let a hundred flowers bloom!“ as Mao once said. “Let not a hundred flowers bloom” is what Ivo van Hove said in his State of the Art Address in 2006. And then he quoted Ayn Rand. Since the beginning of the financial crisis she has had a renaissance. For some she is the ‘bolshevic of capital’. Her writing could be called ‘capitalist realism’. Or even ‘social-darwinist realism’. Her novels glorify the single strong one: EGO.

One can safely say that EGO was heard: “Tell me where have all the flowers gone!” is a famous US protest song that was adapted by Marlene Dietrich for her only appearance in postfascist West-Germany: Sag mir, wo die Blumen sind… The flowers will be beheaded just like the Dutch noblemen in Brussels during the inquisition. The artists from the visual field rather speak of a ‘new iconoclam’: vandalism through budget cuts. Artists are called ‘beggars’ in return by politicians. “N’ayez pas peur, Madame, ce ne sont que des gueux.” said a courtier to Margarethe of Parma when the Dutch nobles approached her with petitions: “Don’t worry, madame, they are only beggars.” Thus the noblemen dressed as beggars and called themselves from now on ‘geuzen’. Thus today the artists are the new geuzen – so we decided to rename the former Gasthuis into future Geuzenhuis!

Even in German the expression ‘geuzenword’ exists for the strategy to take on a term that was used in a derogatory way – like the contemporary ‘slut walks’ or the N-word in HipHop etc. So we ask everybody to dress up as a beggar and bring some nice signs written on cardboard with messages to hold them up for the politicians. Or bring mirrors (you can get them cheap in IKEA). You know what they say: “The artists are standing with the back to the audience – and with an open hand to the State.” Look who’s talking: a minority government that only came to power by letting itself being tolerated by a right-wing populist. So we are asking: Who is standing with the back to who? Isn’t that exactly what has been said for years about the political class in general? Is it possible that the politicians are just passing on the charge against them to artists? Like ‘contaminated financial papers’. That’s why we propose to bring mirrors. The message: “Beware of anything you say against us – the same thing could be said against you!” After all: who needs these bad performers in parliament? If the government doesn’t want to spend any state-money, what’s their function anymore? Let’s cut them first! Let’s gueux!
 

STIMMUNG!

Alex Karschnia über WUNDERKINDER in der Theaterzeitung des Deutschen Theater Göttingen: www.andco.de/index.php

Handeln! Handeln! Handeln!

Neue Kritiken zu Pandämonium Germanicum und West in Peace auf schoenschrift.org

LENZ IM LOOP

Das neuste Stück von andcompany&Co. sorgt für fesche Unterhaltung in Form von hitzigen Diskussionen auf nachtkritik.de.

1776: das Ende des 'freien Theaters' in Teutschland

http://alextext.wordpress.com/2011/01/13/1776-das-ende-des-freien-theaters-in-teutschland/

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Blog by Alexander Karschnia online!

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Temponauten mit Geschichte

Porträt von Anja Quickert in Theaterheute